Zwei Perlen im Kaukasus

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Elftägige Rundreise durch Georgien und Armenien

Entdecken Sie den Kaukasus an der Schwelle zwischen Ost und West. Es erwartet Sie eine historische Mischung auf Ihrer
Reise durch Georgien und Armenien. Atemberaubende Berge und malerische Landschaften begleiten Sie auf den Spuren
des Christentums und auf Pfaden der großen Seidenstraße. Sie besichtigen architektonische Meisterwerke aus dem
Mittelalter, Kulturstätten, aber auch das Erbe der Sowjetära in beiden Ländern, deren moderne, lebendige Hauptstädte
facettenreicher nicht sein könnten. Lassen Sie sich von der Kultur und Herzlichkeit der Menschen in den Bann ziehen und
genießen Sie die lokalen Köstlichkeiten.

Sie fliegen ab München nach Tbilissi. Am nächsten Morgen starten Sie mit einer Stadtführung durch die Hauptstadt Georgiens – eine moderne Stadt mit Museen, Theatern, Kunstgalerien, Kirchen und archäologischen Stätten. Sie besuchen die Metechi Kirche und den Bezirk der Schwefelbäder, ein Wahrzeichen der Stadt. Denn Tbilissi bedeutet: „die Stadt der warmen Quellen”. Der nächste Halt ist die Narikala Festung, Hauptzitadelle und Wehrfestung der Stadt. Bummeln Sie durch die Altstadt zur Sioni Kathedrale, die das Kreuz des Heiligen Nino beherbergt und anschließend weiter zur Antschischati Basilika, die im sechsten Jahrhundert errichtet wurde. Ein Spaziergang durch die Rustaveli Prospekt rundet den Stadtrundgang ab. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Tags darauf besuchenn Sie Kachetien, die fruchtbarste Region in Georgien und Wiege des Weinbaus. Zunächst besichtigen Sie das Bodbe Nonnenkloster aus dem neunten Jahrhundert, eine der wichtigsten Pilgerstätten Georgiens und gleichzeitigGrabstätte des Heiligen Nino. Anschließend erkunden Sie die Stadt Signagi, woIhnen ein landestypisches Mittagessen in einem kleinen Lokal serviert wird. Der Wein in der Region wird noch in traditionellen Weinamphoren aus Lehm, die in der Erde vergraben sind, gekeltert. In einem Weinkeller können Sie einen der guten Tropfen aus dem „Ursprungsland des Weins“ probieren. Anschließend fahren Sie nach Tsinandali und besuchen einen urtypischen Gutshof.

Die alte Hauptstadt Mzcheta und der Große Kaukasus
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Mzcheta, eine der ältesten Städte Georgiens mit vielen archäologischen und historischen Denkmälern. Sie besichtigen das Dschwari Kloster sowie die Swetizchoveli Kathedrale mit wunderschönen Fresken. Die Fahrt führt entlang der Georgischen
Heerstraße in den Großen Kaukasus. Über die Festung Ananuri, die das Tal der Aragwi beherrschte, geht es nach Gudauri, wo Sie die nächsten Tage übernachten.

Über den knapp 2.400 Meter hohen Kreuzpass geht es am fünften Tag nach Kasbek. Der Kasbek ist mit 5.033 Metern einer der schönsten Berge des Kaukasus. Am Fuße des Kasbek liegt die sagenumwobene Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Sie erreichen „Zminda Sameba“ per Pedes oder optional mit einem Geländewagen. Auf 2.150 Metern können Sie das beeindruckende Panoramanach allen Seiten genießen.

Heute steht die Festungs- und Höhlenstadt Uplisziche in der Provinz Kartli auf dem Programm. Die ganze Stadt ist ein Komplex von in Fels gehauenen Straßen, Wohnhäusern, Kirchen und geheimen Tunneln und diente mehrere Jahrhunderte als Handels- und Kulturzentrum. Besonders eindrucksvoll ist die Säulenhalle. Weiter geht es nach Gori, die Geburtsstadt von Josef Stalin. Sie besuchen hier das Museum, das
Ihnen sein Leben vom bescheidenen Anfang bis zu seinem Tod aufzeigt.

Armenien – Land der Träume
Am siebten Tag auf dem Weg nach Armenien machen Sie einen Stopp in der Felsenstadt Wardzia, die von Königin Tamara gegründet wurde. Die Stadt spielte eine große Rolle im kulturellen und politischen Leben Georgiens. Künstlerisch gestaltete Räume und wunderschöne Fresken zeugen noch heute von der geschichtsträchtigen Vergangenheit. Am Nachmittag werden Sie bei Bavra über die Grenze nach Armenien einreisen. Nun lernen Sie eine andere Sprache und andere Kultur kennen. Bei der Chertvisi Festung machen Sie einen kurzen Fotostopp, bevor Sie in die Hauptstadt Jerewan fahren.

Am nächsten Morgen fahren Sie zum Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche in Etschmiadsin, der Residenz des Katholikos aller Armenier. Die Hauptkathedrale wurde 301 bis 303 erbaut, gleich nach der Einführung des Christentums als Staatsreligion in Armenien. Anschließend fahren Sie zurück nach Jerewan. Frisch gestärkt besichtigen Sie die Stadt. In der Schatzkammer wird Sie die Handschriftensammlung Mathenadaran beeindrucken. Hier befinden sich etwa 17.000 alte Manuskripte, die aus frühesten Jahrhunderten
stammen. Außerdem besuchen Sie das Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Genozids von 1915.

Wiege des armenischen Christentums
Durch malerische Landschaft geht es zum heidnischen Tempel in Garni und zum Höhlenkloster Geghard. Sie fahren durch das Ararat-Tal an die armenisch-türkische Grenze zur Wiege des armenischen Christentums. Im Kloster Chor Virap wurde der Legende nach der Heilige Gregor gefangen gehalten und brachte durch die Heilung des kranken Königs den Armeniern im Jahr 301 als erstem Volk die christliche Staatsreligion. Bei klarem Wetter können Sie einen der schönsten Ausblicke auf den biblischen Berg Ararat im Nachbarland Türkei genießen.

Am vorletzten Tag Ihrer Reise halten Sie am Sewan See, der größte Süßwassersee Armeniens, der auf einer Höhe von 1.950 Metern liegt. Auf der Halbinsel besuchen Sie das Sewan Kloster. Hier verweilen Sie bis nach dem Mittagessen. Über Hachpat, wo Sie das Kloster besichtigen, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, geht es nach Tbilissi. Lassen Sie den letzten Abend bei einem guten Glas Wein in der georgischen
Hauptstadt ausklingen und die einmaligen Eindrücke dieser Reise Revue passieren, bevor es am nächsten Tag zurück in die Heimat geht.