Kurzurlaub auf der Sonnenmatte

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Ein Eldorado für Wanderfreunde und Naturliebhaber

Ob Spazierwandern, Tagestouren oder Weitwandern: Direkt am Albtrauf gelegen ist Sonnenbühl das Tor zur Schwäbischen Alb.
Ganzjährig ist es ein wunderbares Ziel für tolle Ausflüge und abwechslungsreichen Urlaub. Was liegt da näher, als im dortigen
Feriendorf Sonnenmatte, zertifiziert als Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“, eine Woche „Wanderlust“ zu buchen.
Mit jedem Schritt aus den gemütlichen Ferienhäusern ist man mitten in der Natur. In jeder Himmelsrichtung finden sich besondere
Highlights über und unter der Erde. Wir haben uns aufgemacht, ein paar dieser Besonderheiten näher zu erkunden.

Tag 1: Tagestour, Dauer ca. 6:30 Std., Schwierigkeitsgrad mitt
Eine unserer ersten Touren führt uns auf einen der ältesten deutschen Fernwanderwege, bekannt als Albsteig HW 1. Dieser ist insgesamt 358 km lang und führt entlang des Nordrandes der Schwäbischen Alb. Er unterteilt sich in 16 Etappen. Wir haben uns für die Tagesetappe 11 von „Honau bis Willmandingen“ mit 21 Kilometer Länge entschieden. Vom Team der Sonnenmatte lassen wir uns nach Honau fahren und beginnen dort unsere heutige Etappe. Es geht abwechslungsreich mit einem stetigen Auf und Ab entlang der wunderschönen Route los, bis wir unser erstes Highlights in dieser Wanderwoche erreichen – das Märchenschloss Lichtenstein. Nach einer genussvollen Pause geht es entlang dem Albtrauf, vorbei an verschiedenen wunderbaren Aussichtsfelsen bis wir nach ca. zehn Kilometern an der Nebelhöhle ankommen. Die Nebelhöhle ist eine von den vielen beeindruckenden Höhlen in der Gegend. Die vielen Steinstufen führen uns direkt in die ca. 400 Meter lange Tropfsteinhöhle. Von dort aus geht es auf tollen Pfaden bis zum Roßberg, um dann nach einer kurzen Rast den letzten Anstieg, der es nochmal in sich hat, zum Bolberg zu meistern. In Willmandingen, einem Teilort von Sonnenbühl, lassen wir uns dann wieder abholen und uns bequem zu unserem Domizil chauffieren. Nach einem leckeren Abendessen im Biergarten des Restaurant Sonnenmatte – direkt im Feriendorf – lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Tag 2 : Spazierwandern zur Bärenhöhle, Dauer ca. 1 Std., Schwierigkeitsgrad leichHeute lassen wir es gemütlich angehen und startennach einem ausgiebigen Frühstück direkt von unserem Ferienhaus aus auf die kurze Tour zur Bärenhöhle. Wir wandern durch eine lebhaft bewegte Landschaft zwischen Wiesen und Waldstücken und bewundern immer wieder die wunderschöne Aussicht. An unserem Zielort angekommen, freuen wir uns auf die Besichtigung eine der ältesten und beliebtesten Schauhöhlen Deutschlands. Die Bärenhöhle, wie auch die am Vortag besichtigte Nebelhöhle, sind Bestandteile des UNESCO-Global-Geoparks Schwäbischen Alb. Die Millionen Jahre alte Stalagmiten und Stalaktiten in den bizarrsten Formen und mächtige Steinsäulen beeindrucken uns in der 271 Meter langen Tropfsteinhöhle sehr.

3 Tag: Tagestour, Dauer ca. 6:30 Std., Länge ca. 23 km, Schwierigkeitsgrad mittel
Auf diesen Rundwanderweg haben wir uns ganz besonders gefreut. Wir können auch heute vom Feriendorf aus loswandern, denn der Grenzgänger Weg führt direkt an der Sonnenmatte vorbei. Wir halten Ausschau nach den Grenzsteinen, welche die seit rund 200 Jahren existente Grenze zwischen den ehemaligen Württemberg und Preußen markieren, und geben uns auf diesem Tagestrip dem abwechslungsreichen Verlauf über Wiesen, Felder und durch Wälder den immer wieder wunderbaren Aussichten hin. Ganz besonders interessiert uns auch das Waldgebiet „Dicke Hau“. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg heftig bombardiert, da in unmittelbarer Nähe das Munitionsdepot auf der Haid lag. Wir biegen auf einen kleinen Rundweg durch den „Dicken Hau“, um evtuell das eine oder andere noch vorhandene Bombenloch rechts und links des Weges zu entdecken.

Tag 4: Ausruhtag auf der Ferienanlage
Heute genießen wir das Ausschlafen und ein ausgiebiges Frühstück auf der schönen Terrasse unseres Hauses direkt am Waldrand. Die Eichhörnchen sind neugierig und überhaupt nicht ängstlich. Nach einem Vormittagsschläfchen auf einer der Himmelsliegen auf der Anlage toben wir uns bei einer Runde Tischtennis aus. Für den Nachmittag planen wir, eine gemütliche Runde Boule auf dem neu angelegten Boule Platz zu spielen.

Tag 5: Halbtagestour, ca. 2:30 Std., Schwierigkeitsgrad leicht
Um etwas mehr über die Schwäbische Alb zu erfahren, haben wir uns heute für den Klimaweg entschieden. Wir lassen uns direkt zum Wanderparkplatz „Kalkstein“ fahren und folgen von dort aus den Spuren der Klimageschichte der Sonnenalb. Auf dem Rundweg vorbei an den zwölf Stationen rund um den Kalkstein im Ortsteil Undingen erfahren wir mehr über die Zusammenhänge und Auswirkungen der Entstehung der Schwäbischen Alb, die Kraft der Bäume und den Klimawandel der Neuzeit und über verschiedenen Wetterphänomene
und Naturerscheinungen. Vom Gipfel des Kalksteins hat man einen besonderen Blick auf das Große Rinnental und es lohnt sich bei der Klimastation „Gr. Rinnental“ von Roland Hummer vorbeizukommen, denn dort findet man ausführliche Informationen zum Thema Wetter.

Tag 6: Genusswanderung, ca. 3 Std., Schwierigkeitsgrad mittel
2016 wurden die „Wasserfallsteige“ in Bad Urach zu Deutschlands schönstem Wanderweg gewählt und diesen müssen wir einfach gesehen bzw. gelaufen sein. Der Rundweg ist ein wahrlicher Genuss, denn er führt uns auf abwechslungsreichen Pfaden durch das UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb und wir dürfen zwei sehr beeindruckende Wasserfälle entdecken. Auf einem etwas steilen Pfad geht es hoch hinauf, entlang der Albkante, wo wir die endlose Weite und ein Gefühl von Freiheit spüren. Auf dem Weg genießen wir entlang der Auen immer wieder die wildromantische Landschaft. Die Tour führt uns auch vorbei am Fohlenhof des Gestüts Marbach. Ein Natursteinpfad schlängelt sich kehrenreich durch den Wald hinunter zur ehemaligen Kartause Güterstein, vorbei am Gütersteiner Wasserfall, bis zum Hangfuß. Der Anblick des Gütersteiner Wasserfalls ist traumhaft und lohnt jeden gelaufenen Meter.

Tag 7 – Abreise
Nach einem entspannten Frühstück in unserem gemütlichen Ferienhaus packen wir gut erholt und mit aufgetankter Energie unsere Sachen. Angenehm überrascht hat uns auch, wie viel dieser Teil der Schwäbischen Alb, nicht nur landschaftlich, sondern auch kulinarisch mit vielfältigen Einkehrmöglichkeiten bietet. Auf jeden Fall werden wir wiederkommen und freuen uns schon jetzt darauf, noch mehr Neues zu entdecken.